
Fotographie |
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ist für mich nicht nur eine Möglichkeit um alle möglichen Situationen oder Aussagen als eine rein visuelle Darstellung, oder Dokumentation festzuhalten. Fotographie ist für mich ein Medium, das in den verschiedensten Zusammenhängen eingesetzt werden kann. Die Entstehung eines Bildes, eines Werkes hat sehr viele Faktoren, und dies ist für mich Grund genug, dahingehend weder über ethische oder wissenschaftliche oder gar rechtliche Aspekte zu schreiben. Seit der Erfindung der Fotographie wurde ein Bild, welches man dauerhaft „sichern“ wollte schon immer bearbeitet, denn die Entstehung eines Bildes, vom Negativmaterial hin zum Positiv, zum Beispiel auf Papier, ist ein Entwicklungsprozess der schon immer vom Menschen auf die verschiedensten Weisen beeinflusst wurde. Die Entwicklung der Fototechniken, Kameras und Optiken haben die Anwendungsgebiete lediglich verlagert. Nach Einzug der digitalen Fotographie nebst der digitalen Fotobearbeitung am eigenen Computer in den verschiedensten Anwendungsbereichen geht eine grosse Unsicherheit bei den meisten Fotographen einher. Denn nicht immer werden diese Werkzeuge auch sinnvoll genutzt. Fotographie ist für mich mehr als Wissenschaft und Technik! Ich versuche Augenblicke festzuhalten, so wie ich sie sehe, wie sie mich erfassen und bewegen, doch wie alles, hat auch die Fotographie ihre Grenzen und manchmal bleiben eben wesentliche Merkmale und Eindrücke eines Augenblickes nur uns selbst vorbehalten, weil sie für jegliche Techniken unsichtbar bleiben und somit nicht visualisiert werden können, und manchmal versagt ganz einfach der fotographische Prozess einen ganz persönlichen optischen Sinneseindruck wiederzugeben. Die Meinung, dass die Ausrüstung bzw. die Technik für ein gutes Bild keine Rolle spielt ist für mich auch nicht ganz korrekt, denn es gibt Bereiche, wie z.B. die Astrofotographie, die Hochgeschwindigkeitsfotographie, die Infrarotfotographie, die Röntgenfotographie, die Nachtfotographie, nur um ein paar Beispiele zu nennen, bei denen es auch der entsprechenden Ausrüstung und Technik bedarf. Doch letztlich ist es doch ganz einfach: Entweder ein Bild gefällt, oder es gefällt eben nicht! Um ein Bild, ein Motiv, eine Situation wie man sie wahrnimmt auch visualisieren zu können, bedarf es durchaus eines gewissen Wissens über diese Technik und deren Möglichkeiten. Wer das Handwerk des Fotographen oder Fotolaboranten erlernt hat weiss darum, und eventuell erkennt sich der eine oder andere hier wieder; denn wer hat nicht schon Bilder auf dem Computer oder später den fertigen Bildabzug betrachtet, und sich geärgert und gefragt, wie kann das sein, weil die "Wirklichkeit" doch ganz anders ausgesehen hatte. In den weit über 100 Jahren seit ihrer Erfindung hat sich die Fotographie mit einer Fülle von Arbeitsgebieten und Techniken zu einer immensen Bedeutung entwickelt. Die wichtigste Quelle für den richtigen Umgang mit einer Kamera ist sicherlich die Bedienungsanleitung. Denn die heutige digitale Technik bietet eine Vielfalt von Einstellmöglichkeiten und Automatiken und nicht zuletzt Motivprogramme, wodurch Sie schon in der Lage sind technisch sehr gute Bilder zu fotografieren. Ist ihre Situation bzw. ihr Motiv nun kein "Standard" Motiv mehr, oder Sie möchten einfach einen gewissen Effekt erzielen, oder vielleicht möchten Sie einfach nur verstehen warum jenes so oder so erreicht wird, dann sind vielleicht diese Seiten hier eine kleine Hilfestellung, eine Anregung. |
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Fotografische OptikFotographie ist nicht nur das Verfahren selbst, sondern auch das Ergebnis wird meist so benannt! Optik ist die Lehre vom Licht und im weiteren Sinne die Lehre von der Abbildung der Dinge und von ihrer Wahrnehmung. Die Abbildung durch ein fotographisches Objektiv, ebenso wie durch die Lochkamera, stellt eine Zentralprojektion dar. Eine Zentralprojektion oder perspektivische Abblidung entsteht, wenn die Strahlen von den einzelnen Punkten des Gegenstandes durch ein enges Loch auf die Bildfläche gelangen. Es ist derselbe Eindruck, den man beim Sehen mit nur einem Auge erzielt.
Licht und Farbe nennt man sowohl die physikalische Erscheinung als auch die Sinnesempfindung die durch sie beim Menschen hervorgerufen werden. Die Lichtempfindung entsteht in der Sehsphäre des Gehirns, die auf das Auge treffenden Lichtstrahlen werden durch die Hornhaut und die Kristalllinse gebrochen und erregen in der Netzhaut die lichtempfindlichen Organe (Stäbchen und Zäpfchen). Farbempfindung ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden! Jede Licht und Farbempfindung kann auch durch die Erinnerung an früher Geschehenes oder durch veränderte Bedingungen der Umgebung mehr oder weniger stark beeinflusst oder sogar verfälscht werden. Dadurch entstehen optische Täuschungen und das gilt auch für Farbeindrücke! Licht im physikalischen Sinn ist eine Energie von derselben Art wie u. a. Elektrizität und Wärme. |
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Die Wellenlänge und damit auch die Frequenz bestimmen die Farbe des Lichtes. Die verschiedenen Wellenlängen werden als Farben empfunden:
Farben darunter nennen wir Ultraviolett (UV) und die darüber Infrarot (IR). Jeder Mensch hat nun sein ganz individuelles Farbempfinden und darüber hinaus verbinden wir sogar Gefühle mit bestimmen Farben! Unter dem Wort Farbe fasst man drei verschiedene Begriffe zusammen, deren Verwechslung oft Irrtümer und Missverständnisse hervorruft.
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LichtquellenNatürliches Licht und künstliches Licht. Und in der Vielfalt der Lichtquellen liegt eine Vielfalt der Einstellungen aufgrund des eigenen Empfindens und der Wellenlängen und der daraus resultierenden Farbtemperatur. Mit der Farbtemperatur wird die Zusammensetzung des Lichtes in seine Anteile an blauen, grünen und roten Strahlen im uns weiss erscheinenden Mischlicht gekennzeichnet. An dieser Stelle möchte ich den evt. in Ihrer Kamera vorhandenen Weissabgleich erklären: Viele Kameras haben die Möglichkeit einen Weissabgleich festzulegen, bzw. einzustellen. Direktes Sonnenlicht ist am hellsten und gibt oft starken Schlagschatten und auch sehr grosse Kontraste. Bei hohem Sonnenstand am Mittag oder im Sommer ist der Weg des Lichtes durch die Lufthülle kürzer, Um also relativ farbneutrale Aufnahmen zu gewährleisten ist eine entsprechende Einstellung an der Kamera erforderlich, um die Farben in ihren Anteilen getreu wiedergeben zu können. |
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Brechung und ReflexionReflexionen ermöglichen es uns Gegenstände und Farben zu erkennen. Jeder Körper reflektiert je nach Farbe mehr oder weniger Licht. Für jede Zurückwerfung des Lichtes gilt das allgemeine Reflexionsgesetz. Ein Lichtstrahl wird immer so zurückgeworfen, dass der Reflexionswinkel gleich dem Einfallswinkel ist.
Treffen Lichtstrahlen schräg auf ein anders optisches Mittel, dann wird der eindringende Teil aus seiner Richtung abgelenkt, also gebrochen. Die Lichtbrechung spielt auch bei der Ablichtung durch Linsen eine Rolle. |
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InterferenzInterferenz bedeutet das gegenseitige Einwirken zweier Wellenbewegungen, die sich je nach ihrem Schwingungszustand entweder verstärken oder gegenseitig auslöschen. Sie verstärken sich, wenn beide Wellen im gleichen Sinne schwingen. Wellenberg zu Wellenberg, und Wellental zu Wellental. Im entgegen gesetzten Schwingungssinn löschen sie sich aus. Lichtinterferenz entsteht nur dann, wenn beide Wellenzüge von derselben Lichtquelle herrühren und beim Durchgang durch eine sehr dünne aber ungleich starke Schicht geteilt werden. Als Folge finden wir bei einfarbigem Licht abwechselnd dunkle und helle Streifen oder Ringe. Infolgedessen entstehen nebeneinander Farben, wie wir sie an den Newtonschen Ringen beim Vergrössern sehen. |
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PolarisationZwei Arten des Lichtes sind zu unterscheiden, natürliches Licht, dessen Wellen in alle Richtungen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung schwingen und polarisiertes Licht, dessen Wellen nur in einer Ebene schwingen. In diesem Sinn ist unter „natürliches Licht“ nicht etwa Tageslicht im Gegensatz zu Kunstlicht zu verstehen. Für die Fotographie ist in erster Linie polarisiertes Licht wichtig, das durch Reflexionen an glänzenden Stellen entsteht, und zwar ist die Polarisation des reflektierenden Lichtes dann vollkommen, wenn der Einfallswinkel etwa 55 - 58 ° beträgt, je nach Material (metallische Flächen ausgenommen). |
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Beugung des LichtesBeugung im optischen Sinne ist die Abweichung von Lichtstrahlen aus ihrer Richtung, die nicht durch Reflexion oder Ablenkung erfolgt. Sie erklärt sich aus der Wellennatur des Lichtes. Die Blende ist dazu bestimmt, die wirksame Öffnung des Objektives so zu verkleinern, dass eine für die betreffende Aufnahme geeignete Schärfentiefe erreicht wird. Der Fachfotograph wird die Blende nur selten zur Regelung der Lichtmenge gebrauchen, sondern meist zu der Blende, die für die notwendige Schärfentiefe richtig ist, die Belichtungszeit ermitteln. |
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LinsenViele in der Fotographie verwendeten Gegenstände bestehen aus Glas, Glas ist ein an der Kristallisation verhindertes Gemisch von Kieselsäure und einem Alkali, sowie Kalk bzw. Bleioxid. Bei den sphärischen Linsen unterscheidet man in sechs Grundformen.
Sammellinsen (auch positive Plus oder Konvexlinsen genannt)
Zerstreuungslinsen (auch negative Minus- oder Konkavlinsen genannt)
Sammellinsen (1) - Zerstreuungslinsen (2)
Die Menisken (Konkavkonvex und Konvexkonkavlinsen) dienen als Vorsatzlinsen um die Brennweite eines Objektivs zu verlängern bzw. zu verkürzen. Der positive Meniskus verkürzt die Brennweite, der negative verlängert sie. Die optische Achse einer Linse ist die Gerade, welche die Mittelpunkt der Kugeln verbindet, zu welchen man die Linsenflächen ergänzen kann. Auf dieser Geraden liegen die Hauptpunkte, die Scheitelpunkte und die Brennpunkte der Linse. Ein Lichtstrahl, der in der optischen Achse durch die Linse geht, wird nicht gebrochen. Die Hauptebene sind zwei einander entsprechend, senkrecht zur optischen Achse stehende Ebenen, in denen das Objekt (Motiv) und sein Bild gleich gross sind und die gleiche Lage haben. Bei Bikonvex- und Bikonkavlinsen liegen sie symmetrisch im Innern der Linse, bei Plankonvex- und Plankonkavlinsen liegt die eine im Scheitelpunkt der Kugelfläche, die zweite um ein Drittel der Dicke im Innern der Linse; bei Menisken können beide ausserhalb der Linse liegen. Bei Objektiven mit mehreren Linsen liegen die Hauptebenen für das ganze System zwischen den Linsen bei der Blende, bei Teleobjektiven können sie weit vor das Objektiv rücken. Wo die Hauptebenen die optische Achse schneiden, liegen die Hauptpunkte, von diesen aus rechnen die Brennweiten. |
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Die Brennweite einer Linse oder eines Objektivs ist der Abstand vom Brennpunkt zum zugehörigen Hauptpunkt. Sie wird mit f oder f´ bezeichnet und ihre Länge in Millimetern oder Zentimetern angegeben. Die Brennweite ist für jede Linse und jedes Objektiv eine gegebene und gleich bleibende Grösse; sie kann höchstens durch eine Vorsatzlinse verändert werden. Der Brennpunkt einer Sammellinse entsteht da, wo achsenparallele Strahlen nach der Brechung zusammentreffen. (Wir kennen dies im Fall einer Lupe, die auf Papier gegen die Sonne gerichtet, im Brennpunkt das Papier entzündet). Zerstreuungslinsen haben keinen wirklichen, sondern einen scheinbaren Brennpunkt. Achsenparallele Strahlen werden nach der Brechung so zerstreut, als ob sie aus diesem Punkt herkämen. Als Schnittweite bezeichnet man den Abstand vom Scheitelpunkt der Linse zum entsprechenden Brennpunkt.
Beim Kondensor (ein Kondensor lenkt alles Licht, welches das Objekt durchsetzt in das abbildende Objekt), der gewöhnlich aus Plankonvexlinsen besteht, braucht man aus praktischen Gründen diese kürzere Schnittweite und gibt sie statt der Brennweite an.
Bei den optischen Berechnungen ist immer der lineare Abbildungsmassstab gemeint, weil dieser für die Berechnung der anderen Grössen massgebend ist.
Bildweite (a`) Abbildungsmassstab V = y´: y Die Brennweite bestimmt wie viel von einem Motiv auf das Bild kommt. Sie bestimmt wie gross der Winkel zwischen linkem und rechtem bzw. oberem und unterem Motivrand ist. Bei grossen Brennweiten ist der Winkel kleiner, bei kleinen Brennweiten grösser. Das bedeutet, dass eine Brennweitenveränderung nur den Blickwinkel vergrössert bzw. verkleinert! Eine Veränderung der Brennweite beim Fotographieren, bedeutet, dass man den Motivausschnitt verändert, eine perspektivische Veränderung tritt jedoch nicht auf. |
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Jede einfache Sammellinse kann als Objektiv gebraucht werden. Sie hat aber folgende Abbildungsfehler!
Diese Fehler ergeben allein oder durch ihr Zusammenwirken unscharfe Zeichnung, die meist nach dem Bildrand hin immer auffälliger hervortritt. Je kleiner der ausgenutzte Bildwinkel und je kleiner die Blende ist, desto weniger treten sie in Erscheinung, auch wenn sie vorhanden sind. Die Abbildungsfehler haben nichts mit schlechter Qualität des Glases oder mit mangelhafter Herstellung der Linsen zu tun! Auch die aus bestem optischem Glas mit grösster Sorgfalt hergestellte einfache Linse zeigt die genannten Fehler, weil diese in der Natur des Lichts und in den optischen Gesetzen begründet sind. Sie müssen durch die Vereinigung mehrerer Linsen zu einem Objektiv beseitigt werden. Farbfehler entstehen dadurch, dass der weisse Lichtstrahl von der Linse nicht nur gebrochen, sondern auch in seine farbigen Bestandteile zerstreut wird. Jeder einzelne Teil der Linse wirkt hier nicht anders als ein winziges Prisma. Daher entstehen für die einzelnen Farben verschiedene Brennpunkte. Der Brennpunkt der roten Strahlen ist am weitesten von der Linse entfernt, der Brennpunkt der violetten liegt ihr am nächsten; dazwischen liegen entsprechend den verschiedenen Wellenlängen der Strahlen die Brennpunkte der einzelnen Farben.
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Koma ist ein Abbildungsfehler, der am Bildrande auftritt und etwa dem Öffnungsfehler in der Mitte ähnelt. (siehe nachstehende Abb.)
Weil die schief auf die Linse treffenden- in sich aber parallelen – Strahlen sehr ungleiche Einfallswinkel haben, werden sie sehr verschieden gebrochen. Deswegen entsteht ein unsymmetrischer Bildpunkt, welcher auf einer Seite heller ist und auf der anderen unscharf ausläuft. In der gesamten Abbildung ergibt Koma eine Unschärfe, welche zum Bildrand hin immer stärker wird. Durch Abblenden wird der Fehler nur etwas vermindert. Astigmatismus ist ein Abbildungsfehler schief zur optischen Achse einfallender Strahlen. Ein am Rande des Bildfeldes befindlicher Punkt wir nicht als Punkt an einer Stelle, sondern als strichartige Verzerrung an zwei Orten abgebildet (siehe nachstehende Abb.)
Verändert man dabei den Auszug, so wird der Strich senkrecht verzehrt, das andere Mal waagerecht. Dazwischen gibt es Stellen allgemeiner Unschärfe. Astigmatismus ist durch Abblenden etwas zu mildern, aber nicht ganz zu beseitigen. Stellt man für alle Punkte des Bildfeldes die beiden Orte der astigmatischen Differenz fest, so ergeben sich zwei Bildflächen, auch Bildschalen genannt, die sich im Brennpunkt berühren. Unter Bildfeldwölbung versteht man die Tatsache, dass die Schärfe des eingestellten Bildes nicht in einer Ebene, sondern in einer gewölbten Fläche liegt. Auch wenn die beim Astigmatismus erwähnten Bildschalen zu einer anastigmatischen Fläche vereinigt werden, kann diese noch gewölbt sein. Der Fehler hängt also mit dem Astigmatismus zusammen und wird auch mit ihm und der Koma zusammen beseitigt. Da man ebene Mattscheiben und Filme bzw. Sensoren benutzen muss, bleibt nur übrig, die anastigmatische Fläche zu ebnen, sonst lässt sich auf der Mattscheibe nur entweder die Mitte oder der Rand des Bildes scharf einstellen. Um den Astigmatismus, die Koma und Bildfeldwölbung zugleich mit dem Öffnungs- und dem Farbenfehler zu beheben, muss die Zerstreuungslinse eine kleiner Brechungszahl haben als die Sammellinse, aber das Glas der Kleineren Brechungszahl die grössere Dispersion. Gläser solcher Art heissen Anastigmate. |
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Verzeichnung besteht darin, dass gerade Linien am Rande des Bildes gekrümmt wiedergegeben werden, wenn die Blende einseitig zur Linse angebracht ist. Steht die Blende vor der Linse, so werden die Ecken des Bildes nach innen gezogen, also ein Rechteck tonnenförmig verzeichnet. Steht die Blende hinter der Linse, so werden die Ecken nach aussen gezogen, also das Rechteck kissenförmig verzeichnet.
Um die Fehler zu beseitigen, muss die Blende zwischen zwei symmetrischen Linsen oder Linsengruppen angebracht werden. Lichtflecke, auch Spiegelflecke genannt, haben ihre Ursache in der Reflexion von Lichtstrahlen an den Glas-Luft-Flächen der Linse oder des unvergüteten Objektives. Je mehr solcher Flächen ein Objektiv hat, desto öfter wiederholt sich diese Spiegelung. Besonders stark bemerkbar macht sich es, wenn Lichtquellen direkt ins Objektiv strahlen. Bei Nachtaufnahmen z.B. erscheint öfter ein unscharfes Spiegelbild einer Lichtquelle an einer anderen dunklen Stelle des Bildes. Um diese Erscheinung auszuschalten, werden heute die gegen Luft stehenden Glasflächen der Objektive, meist auch der Vorsatzlinsen und Filter, mit Antireflexbelag vergütet, der durch Interferenz und Reflexion fast völlig verhindert. Dieser Belag wird im Vakuum auf die Glasflächen aufgedampft, seine Dicke liegt bei etwa 1/4 der Wellenlänge. So behandelte Objektive werden meist auf der Fassung mit einem roten T (=Transparentschicht), einem R (=Reflexschutz) oder mit einem roten Dreieck gekennzeichnet. Vergütete Objektive sind nicht nur frei von Spiegelflecken und geben brillantere Bilder, sondern sie sind auch etwas lichtstärker als nicht vergütete gleicher Bauart. Der Unterschied in der Lichtstärke kann bis zu 30% ausmachen. Alte, unvergütete Objektive erhalten infolge der Einwirkung von Chemikalien in feuchter Luft einen farbigen schimmernden Belag, der ähnlich wie eine Vergütung aussieht; er hat auch ähnliche Wirkung, sofern er nicht trübe und fleckig ist und dadurch die Kontraste vermindert, kann man ihn ohne Schaden auf der Glasfläche lassen. Ausser den hier genannten Abbildungsfehlern treten bei manchen Aufnahmen Fehler hervor, die in der Anordnung der Linsen in ihrer Fassung oder aber in einer unzweckmässigen Anwendung des ganzen Objektives begründet sind.
Objektive dienen also dazu, in der Kamera das Bild des aufzunehmenden Gegenstandes optisch zu entwerfen. Es besteht aus mehreren Linsen verschiedener Glasart, um die Abbildungsfehler der einfachen Linse auszugleichen. Die Linsen sind in einem Metallrohr, der Fassung, fest vereinigt. Sie müssen aber genau zentriert sein, d. h. seine gemeinsame optische Achse haben, auf der die Krümmungsmittelpunkte aller Linsen liegen. Durch herunterfallen oder unsachgemässer Handhabung, auseinanderschraubens des Objektives etc. leidet die Zentrierung! Als Folge hat man nur noch unscharfe Bilder! Objektive mit besonders guter Korrektur unterscheiden sich von anderen guten Objektiven nicht durch besondere Konstruktion. Ihre wertvollen Eigenschaften beruhen einmal auf der streng durchgeführten optischen Rechnung zur Beseitigung aller restlichen Abbildungsfehler bei Verwendung von optischen Sondergläsern, zum anderen auf sorgfältigste Herstellung mit sehr engen Toleranzen.
Zur Farbaufnahme ist jede Kamera mit einem gut korrigierten und vor allem vergüteten Objektiv geeignet. Abbildungsfehler ergeben Farbverfälschungen, die sich besonders in den Schattenpartien auswirken. Bei der Farbaufnahme verteilen sich die Anteile der Grundfarben entsprechend auf die einzelnen Schichten des Filmmaterials. Ähnlich arbeitet ein Sensor in einer digitalen Kamera, die einzelnen Pixel sind jeweils nur in der Lage eine der drei Grundfarben aufzunehmen, entsprechend dem Lichtanteil der auf sie fällt und dem jeweils vorgebauten Filter. Die Farbenwiedergabe eines Farbfotos hängt, wenn man von Belichtungsfehler und anderen Behandlungsfehlern absieht, in erster Linie vom verwendeten Licht ab. Wenn man um die Mittagszeit Farbaufnahmen machen muss, kann man den Blaustich durch einen UV-Sperrfilter oder einen Skylight-Filter dämpfen. Vielfach schiebt man den auftretenden Farbstich auf die Kamera oder den Film, weil das Auge die verschiedenen Farbtemperaturen des Tageslichtes nur in extremen Fällen beachtet, sich aber sonst mangels Vergleichsmöglichkeiten in seinem Farbempfinden darauf einstellt! Ein Sensor, bzw. ein Film jedoch registriert die Farben sehr wohl ganz objektiv und gibt daher auch die Farbstiche wieder, die sich aus der Zusammensetzung des Lichtes ergeben. Vor allem in den Schatten macht sich oft ein gewisser Farbstich bemerkbar, denn beleuchtete farbige Flächen (z.B. vom Sonnenlicht) reflektieren Licht in die Schatten. |
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Das Gelingen einer Aufnahme hängt mit von den richtigen Einstellungen ab. Darunter versteht man, den Aufnahmegegenstand mit dem notwendigen Teil der Umgebung in das Bildformat zu bringen und die Schärfe so zu regeln, dass die vorgefasste Bildidee verwirklicht wird. Die Einstellung der Schärfe richtet sich nach der Entfernung (Dingweite) des Hauptmotivs. Will man mehrere versieden weit entfernte Dinge gleichzeitig scharf ablichten, so muss man auf einen Punkt scharf einstellen, der näher zur Kamera liegt als die Mitte dieses scharf abzubildenden Raumes. Dann muss man genügend abblenden, um die notwendige Schärfentiefe zu erreichen. Die günstigste Einstellenentfernung berechnte man mit folgender Formel: E (=Einstellpunkt) = 2 x n (=nächster Punkt) x w (=weitester Punkt) : n + w Wenn man alles zwischen einem nahe gelegenen Punkt und Unendlich Befindliche scharf abbilden will, so muss man auf die doppelte Entfernung des Nahpunktes einstellen und entsprechend abblenden. Wenn ein Objektiv auf Unendlich scharf eingestellt ist, reicht die Schärfe nach vorn bis zu einem Punkt, dessen Entfernung von der Brennweite und von der eingestellten Blende abhängt. Er heisst Nahpunkt für Unendlich und wird berechnet nach der Formel: (50x50x30) : (4x1) = 75 000 : 4 mm = 18,75 m Strenggenommen gibt es zu jeder Bildweite nur eine bestimmte Dingweite! Alles, was sich davor oder dahinter befindet, müsste unscharf abgebildet werden. Wenn aber der Zerstreuungskreis auf dem Bild kleiner als 0,1 mm ist, erscheint er dem Auge als „scharfer“ Punkt. Je kleiner die benutzte Blende und je kürzer die Brennweite sind, desto kleiner werden die Zerstreuungskreise, und desto grösser wird damit die Schärfentiefe. Diese Tiefe reicht von der Einstellebene, d. h. von der Dingweite auf die scharf eingestellt wurde, um einen gewissen Betrag nach vorn und etwas weiter nach hinten.
Die Konstruktion eines Objektivs hat auf die Schärfentiefe keinen Einfluss. Hat man verschiedene Objektivarten mit derselben Brennweite und blendet sie gleich weit ab, haben sie auch dieselbe Schärfentiefe. Nur Weichzeichner-Objektive zeigen eine etwas günstigere Tiefendarstellung. Weil sie in der eingestellten Ebene keine vollkommene Schärfe haben, fällt der Übergang von scharf zu unscharf weniger auf. Aus der Forme für die Naheinstellung auf Unendlich lässt sich die Tiefe der Schärfe nach vorn = Tv und die Tiefe nach hinten = Th mit guter Annäherung folgendermassen berechnen: Tv = D x E : D + E |
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Wie bringe ich die gewünschte Schärfe auf das abzubildende Bild? Kameras mit Mattscheibe projizieren ein Bild auf diese. Das Auge betrachtet diese Abbildung, und man drehte früher am Objektiv so lange bis das Bild im Sucher scharf abgebildet war. Masseinheiten auf den Objektiven waren und sind dazu eine Hilfestellung, denn auch heute noch arbeiten viele Fotographen lieber manuell, das heisst sie stellen die Schärfe manuell durch den Objektivring am Objektiv ein, auch wenn es wohl kaum mehr eine neue Kamera auf dem Markt welche keinen Autofokus besitzt. |
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Lichtstärke gibt an, welche Helligkeit das mit dem Objektiv entworfene Bild bei Benutzung der grössten Blendenöffnung hat. Das Mass für die Lichtstärke ist die relative Öffnung. Diese ist wichtig für die Festsetzung der Belichtungszeit. Die relative Öffnung (oder Lichtstärke) ist eine Verhältniszahl, die angibt, wie oft der Durchmesser der wirksamen Öffnung in der Brennweite enthalten ist. Die grösste relative Öffnung ist auf dem Objektivrand verzeichnet. Durch Abblenden wird sie verkleinert. Blenden sind so abgestuft, dass jede nächstfolgende Blendenzahl der halben wirksamen Öffnung entspricht, somit die doppelte Belichtungszeit gegenüber der vorangegangenen Blende erfordert. Durch eine positive Vorsatzlinse wird die Brennweite kürzer und die Lichtstärke grösser (aber Abbildungsfehler bei offener Blende!) Durch eine negative Vorsatzlinse wird die Brennweite verlängert und damit die Lichtstärke geringer.
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Bildwinkel verschiedener Objektive
Durch Abblenden wir der brauchbare Bildwinkel etwas grösser, weil nun ein teil des gesamten Bildwinkels, der bisher ausserhalb des brauchbaren Bildwinkels lag, scharf abgebildet wird! Bei Kleinbildkameras für das meistgebrauchte Format 24x36 mm sind bei den üblichen Objektiven folgende ausgenutzten Bildwinkel gegeben
Bei digitalen Spiegelreflexkameras mit kleinerem Sensor, als eine Kleinbildkamera ergeben sich für gleiche genutzte Bildwinkel scheinbar andere Brennweiten für die Objektive; Dies ergibt einen "Vergrösserungs" - Faktor von 1,6 von Kleinbild (24x36mm) zu Digital Kompakt Kameras (23,7x15,7mm) bei gleichem Objektiv.
Grün (=Kleinblidkamera / äusserer Bildauschnitt) - Rot (=digital Sensorkamera / innerer Bildausschnitt) Bei digitalen Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven wird zumeist ein Umrechnungsfaktor angegeben – der Formatfaktor, mit dem die Brennweite eines Objektivs multipliziert werden muss, um die Brennweite zu errechnen, die auf Kleinbild den gleichen Bildwinkel aufnimmt. Auf Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor trifft das nicht zu. Ein Objektiv kann also immer nur einen begrenzten Bereich aus der Umwelt erfassen und abbilden. Wenn man es an einer grösseren Kamera als vorgesehen anbringt und auf Unendlich scharf stellt, zeichnet sich auf der Mattscheibe ein kreisförmiges Bild ab, das zum Rande hin unschärfer und lichtschwächer wird. Diesen Bildkreis nennt man das gesamte Bildfeld. Der Winkel über dem Durchmesser dieses Bildkreises, dessen Scheitelpunkt im Hauptpunkt des Objektives liegt, ist der gesamte Bildwinkel. Innerhalb des gesamten Bildwinkels befindet sich ein etwas kleinerer Bereich der scharfen Abbildung; das ist der brauchbare Bildwinkel. Seine Grösse wird für jedes gute Objektiv in den Katalogen der Herstellerfirmen angegeben und hängt davon ab, welche Anforderungen man an die Güte der Abbildung stellen muss. Diese wird durch die zulässige Unschärfe ausgedrückt und beträgt allgemein bei Portrait und Grossbild-Objektiven 0,1 mm, bei Kleinbildobjektiven 0,015 mm, bei Vermessungsobjektiven 0,005mm. Beim Abblenden wird der brauchbare Bildwinkel etwas grösser, weil nur ein Teil des gesamten Bildes, der bisher ausserhalb des brauchbaren Bildwinkels lag, scharf abgebildet wird.
Wenn ein Objektiv für ein bestimmtes Negativformat bzw. Sensorformat benutzt wird, erhält man über die Diagonale gemessen den ausgenutzten Bildwinkel. Er muss kleiner als der brauchbare Bildwinkel sein, sonst werden die Bildecken nicht scharf ausgezeichnet. Dabei muss man auch noch das Verschieben des Objektives nach oben oder unten berücksichtigen, denn damit kann man leicht aus dem brauchbaren Bildwinkel herauskommen. |
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Letztlich braucht es noch einen Verschluss, der dazu dient, den Lichtstrahlen für eine bestimmte, meist sehr kurze Zeit, den Weg zur lichtempfindlichen Schicht freizugeben; nach der Art, wie sich die Teile des Verschlusses bei der Belichtung bewegen, unterscheidet man in Zentralverschlüsse und Schlitzverschlüsse. Bei den Zentralverschlüssen wird ein System von drei oder fünf Lamellen gleichzeitig von der Mitte aus geöffnet und wieder zur Mitte hin geschlossen. Elektronisch gesteuerte Verschlüsse arbeiten exakter als mechanische. Die Länge der Belichtungszeit wird mit dem Einstellen einem elektronischen System aus Kondensatoren und Widerständen eingegeben. Ist der Kondensator aufgeladen, wird ein Magnet betätigt, der das Schliessen des Verschlusses in Gang bringt. Der Schlitzverschluss läuft mit zwei einander folgenden Vorhängen aus Gummituch oder Metalllamellen, die gelenkartig ineinander greifen. Beim Spannen gleiten die beiden Vorhänge lichtdicht verschlossen wieder zurück. Die Ablaufgeschwindigkeit der beiden Vorhänge bei der Belichtung liegt für die Kleinbildkamera bei etwa 1/50 bis 1/125 Sek. über die Bildbreite von 36 mm. Die Belichtungszeiten ergeben sich aus den Abständen der beiden Vorhänge. Die Wirkung der Belichtung auf die Schicht ist beim Schlitzverschluss etwas anders als beim Zentralverschluss. Beim Schlitzverschluss gibt der Schlitz die einzelnen Teile der Schicht nacheinander zur Belichtung frei. Dabei wird jeder Streifen der Schicht, der sich gerade hinter dem Schlitz befindet, mit der vollen Öffnung, die das Objektiv freigibt belichtet, so dass die eingestellte Lichtstärke voll ausgenutzt wird. Beim Zentralverschluss werden durch das Öffnen und Schliessen der Lamellen gleichzeitig alle Teile des Bildes gewissermassen erst mit kleiner dann immer grösser werdender Blende belichtet. Dabei wird die Lichtstärke des Objektivs schlechter ausgenutzt. |
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Vorsatzlinsen sind sammelnde oder zerstreuende Menisken, die man vor das Objektiv setzt, sie dienen dazu die Brennweite zu verändern; so wie ein Konverter, welcher jedoch hinter das Objektiv, also zwischen Kamera und eigentlichem Objektiv eingesetzt wird. |
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Lichtfilter oder Farbfilter sitzen auf dem Objektiv und verschlucken je nach ihrer Dichte mehr oder weniger Strahlen der Gegenfarbe (Komplementärfarbe). Die durchgelassenen Strahlen ergeben die Eigenfarbe des Filters. Filter verursachen immer einen Lichtverlust!
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Die Neuerungen und deren Probleme in der Fotographie
Digitale Kameras haben seit den 90iger Jahren einen immensen Aufschwung und man findet sie in nahezu jedem Haushalt. Von den kleineren Kompaktkameras bis hin zu den grösseren Spiegelreflex-Digital Kameras welche nun schon seit einigen Jahren auf dem Markt sind. Der grösste Unterschied zu den analogen Kameras besteht darin, dass der Aufnahmeträger des Bildes nun kein Filmmaterial mehr ist, sondern die Daten auf einem Sensor abgelichtet und digital gespeichert werden. In einem digitalen Fotoapparat führt die Elektronik und die entsprechend hauseigene Firmware eine Reihe bildverändernder Verarbeitungen vor, während und nach der Aufnahme durch; diese werden unter dem Begriff der Bildverarbeitung zusammengefasst. Diese ist zu unterscheiden von der Bildbearbeitung, die an der fertig gestellten Aufnahme durchgeführt wird. So rechnet die Firmware oft den Bildausschnitt auf die nominelle Bildauflösung hoch, wobei die fehlenden Bildpunkte (Pixel) aus den benachbarten Bildpunkten ermittelt werden müssen. Dieser Vorgang ist ein rein rechnerischer Vorgang welchen die Software der Kamera steuert und nicht etwa die Optik! Dieser Vorgang benötigt auch Zeit und geht oft einher mit einem Verlust an Auflösung der wiederum eine Minderung der Bildqualität zur Folge haben kann. Der Sensor einer Kamera hat ein individuelles Muster, welches man bei mindestens zwei vorliegenden Bildern extrahieren kann, man könnte so einen „digitalen Fingerabdruck“ einer jeden digitalen Kamera erstellen. Es benötigt also immer eine interne Software um mit digitalen Kameras ein Bild auf einem Sensor abzulichten und zu speichern.
Solche Einstellungen lassen sich im Kameramenü oder den Systemeinstellungen zum Teil individuell verändern und auf den notwendigen oder persönlichen „Geschmack“ optimieren. So unterscheidet man das Dunkelrauschen und das Ausleserauschen bei digitalen Bildern. Sind einzelne Pixel defekt spricht man durch deren Effekt auf Bildern von Hotpixeln. Zusätzlich zu diesem Rauschen gibt es auch Anteile des Bildrauschens, welche von der aufgenommenen Lichtmenge abhängen, Verschiedene Aufnahmebedingen führen daher zu einem mehr oder weniger wahrnehmbaren Rauschen, was sich auf dem Ergebnis Bild als störend auswirken kann. Wie erwähnt zeichnet sich dieses Problem vornehmlich in dunklen oder blauen Bildbereichen ab. Verstärkt wird dieses Rauschen wenn nachträglich betreffende Bereiche gezielt aufgehellt oder stark vergrössert werden.
Wie bei vielen, ist es auch bei mir sehr begehrt die geknipsten Bilder schnellst möglich durch die digitalte Technik umgehend am heimischen Computer anzusehen und eventuell bei Bedarf zubearbeiten! |
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Individuelle Bildbearbeitung hat wie erwähnt schon immer stattgefunden, denn jeder Entwicklungsprozess bringt eine Veränderung. Und wie wir gelesen haben, haben gerade die digitalen Bilder aus den digitalen Kameras durch ihre interne Software einen gewissen „Veränderungsprozess“ hinter sich, ehe sie auf den Computer oder das Papier kommen.
es ist fast alles möglich. Darüber hinaus kann man Programmsoftware diverse Daten mit in seinen Bildern abspeichern und auslesen , so genannte Meta-Daten wie z.B. die EXIF Daten welche die Kameraeinstellungen wiedergeben, IPTC Daten (persönliche Daten über Fotograph, Ort etc.) und diverse andere Dateiinformation, welche man an die einzelnen Bildern anhängen und natürlich wieder auslesen kann. Weiterführende Links zu diversen Software Programmen vorrangig für Macintosh Plattformen : hier |
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Diese Seiten befinden sich im Aufbau, und werden immer wieder überarbeitet! Ein kleiner Fotokurs,in Kamerahandhabung, den diversen Einstellmöglichkeiten und damit verbundenen Motivmenüs, Tipps für Bildgestaltung und Nachbearbeitung mit Bildbearbeitungssoftware am Computer folgen. Hier gehts zum Fotokurs auf Schwedisch: > Foto - Kurs Hier finden Sie Informationen über digitale Fotografie, Ausrüstung und digitale Fotobearbeitungssoftware: > Links
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